Hartschalenkoffer Test – Alle Infos, Tipps und Testberichte

Herzlich willkommen auf dem ersten Testportal, welches sich ganz nach dem Motto ‚Nur die Harten kommen in den Garten‚, den Hartschalenkoffern verschrieben hat. Hier erhalten Sie alle Informationen und unabhängige Testberichte zu über 50 verschiedenen Modellen, damit Sie sich Ihr eigenes Bild zur aktuellen Kofferlandschaft machen können.

Natürlich lassen wir es uns aber auch nicht nehmen, ausdrücklich vor den Nieten, welche unsere Testreihen hervorgebracht haben zu warnen (daran ändern auch die mitunter bedrängenden Schreiben mancher Hersteller nichts 😉 )

Wofür eignen sich Hartschalenkoffer?

Das Kofferuniversum lässt sich hinsichtlicher der materiellen Beschaffenheit prinzipiell in drei Kategorien unterteilen:

  • Hartschalenkoffer aus Polycarbonat, ABS oder Polypropylen
  • Alukoffer aus, nun ja, Aluminium
  • Weichschalenkoffer bestehend aus einer Textiloberfläche (Polyester oder Nylon)

Aluminiumkoffer sind mit Sicherheit die robustesten Vertreter der Kofferszunft. Sie eignen sich hervorragend für den Transport hochwertiger Koffer aus AluminiumUtensilien wie etwa einer teuren Fotoausrüstung. Meistens bestehen diese Alukoffer aus drei Schichten: Aluminium außen, dann eine Schicht aus Hartplastik oder Holz, und im Inneren liegt eine verformbare Schaumstoffschicht vor, welche die fragilen Gerätschaften fixiert.

Bei diesen Vorzügen fragen Sie sich bestimmt, weshalb Aluminiumkoffer nicht für eine typische Urlaubs- oder Geschäftsreise geeignet sind?

Das liegt ganz einfach am geringeren Komfort und der schlechteren Handhabung. Alukoffer wiegen durchschnittlich 30% mehr als gleichgroße Hartschalenkoffer, und gar 40% mehr als Weichschalenkoffer. Das macht sich über kurz oder lang natürlich in Armen oder Rücken des Kofferträgers bemerkbar. Zudem sind Alukoffer traditionell unhandlich, mit wenigen alternativen Griff- und Transportmöglichkeiten. Zu guter letzt sind hochwertige Alukoffer, die ihrem unverwüstlichen Ruf auch gerecht werden, schlichtweg sehr teuer. So kosten garantiert wasserdichte, hochwertigte Exemplare ausnahmslos über 200 Euro.

Weichschlenkoffer sind das andere Extrem: Eine bloße Textiloberfläche sorgt für eine extrem geringes Leergewicht und durch die zahllosen Stoffgriffe Weichschalenkofferauf der Oberfläche gibt es viele alternative Tragemöglichkeiten. So können viele Stoffkoffer auch als Reisetasche über die Schulter getragen werden. Mittlerweile gibt es sogar einge Reisetaschen mit Rollen und Rucksackfunktion!

Doch was bei den Alukoffern noch der große Pluspunkt war, ist hier der gravierende Nachteil: Die fehlende Robustheit und Stabilität. Schläge und mechanische Verformungen von außen wirken nahezu ungemindert auf die gepackten Utensilien im Kofferinneren.

Dieser Mangel an Widerstandskraft macht sich vor allem bei Flugreisen (sofern es sich nicht um Handgepäck handelt) bemerkbar, weshalb auch bei Flugreisen strikt von Weichschalen abzuraten ist! Denn je nach Position in den Gepäckkäfigen drücken mitunter bis zu mehreren hundert Kilogramm an Fremdgepäck auf einen Koffer. Das hat bei Weichschalen den klassischen Effekt des Ausbeulens der Oberfläche, welches nachträglich und vor allem dauerhaft die Stabilität des Gepäckstücks zusätzlich verringert – und obendrein optisch nicht gerade ansehnlich aussieht.

Für Urlaubsreisen mit dem eigenen PKW sind diese Reisebegleiter aus Stoff aber durchaus zu empfehlen! Wenn Sie neugierig geworden sind, finden Sie hier eineHartschalenkoffer Samsonite Cosmolite Testseite für Reisetrolleys mit Weichschale.

Bei den dritten im Bunde handelt es sich, Sie werden es bereits erahnen, um die Hartschalenkoffer. Diese sind aus widerstandsfähigen Kunststoffen gefertigt und vereinen die Vorzüge der vorherigen Koffermaterialien. Sie sind ähnlich robust und stabil wie Alukoffer, wiegen jedoch kaum mehr als Weichschalenkoffer. Zudem sind selbst hochwertige Hartschalen für deutlich unter 200 Euro erhältlich – in Koffersets liegt der Einzelstückpreis von Markenkoffern oftmals gar unter 100 Euro!

Hartschalen sind universell einsetzbar und für jedes Transportvehikel – Flugzeug, Fernbus, Bahn, Schiff oder PKW – gleichermaßen geeignet.

Allgemeine Vorteile der ‚Harten‘?

Das waren jetzt viele Infos, die wir hier für Sie noch einmal tabellarisch festgehalten haben. So können Sie sich schnell ein Bild davon machen, ob Hartschalenkoffer wirklich das Richtige für Sie sind. Zu den Vorteilen guter Reisekoffer mit Hartschale zählen:Preis und Gewicht beachten

  • Hohe Robustheit gegenüber mechanischen Belastungen von außen
  • Auch für Flugzeugreisen geeignet
  • 100% Wasserdicht
  • Hoher Tragekomfort dank zahlreicher Griffmöglichkeiten und geringem Gewicht
  • Markenprodukte bereits zu günstigen Preisen erhältlich

Gibt es auch Nachteile?

  • Bieten nicht das Maximalmaß an Schutz wie beispielsweise Alukoffer
  • Geringfügig höheres Gewicht als Weichschalenkoffer (5 bis 10%)
  • Geringe Dehnbarkeit der Oberfläche

Welche Unterschiede treten zwischen den Modellen auf?

Koffer ist nicht gleich Koffer. Es gibt eine ganze Fülle an Parameter und Eigenschaften, die jedes einzelne Gepäckstück einzigartig machen – sowohl positiv als auch negativ. Doch die beiden wesentlichen Unterscheidungskriterien haben wir für Sie nachfolgend kurz erläutert.

Koffer mit zwei Rollen oder vier Rollen?

Ein wesentlicher Unterscheidungspunkt liegt in der Anzahl der Rollen. Hartschalenkoffer mit zwei Rollen sind im allgemeinen etwas wendiger in der Handhabung. Doch der Nachteil liegt kurioser Weise dabei im Trolleygriff. Denn durch die schräge Positionierung des Koffers beim Ziehen, lastet eine beständige Grundspannung auf dem Alugestänge. Dies hat speziell bei Billigproduktionen zur Folge, dass sich die Gefüge des Trolleygriffs allmählich lösen und ein nervtötendes Klackern ertönt fortan.

Hartschalenkoffer mit 4 Rollen werden hingegen in aufrechter Position transportiert – Hier wirken beim Ziehen und Schieben deutlich geringere Kräfte. Zudem sorgen die vier Rollen an den unteren Ecken für ein hohes Maß an Rollkomfort und Stabilität. Leider sind die Koffer mit 4 Rollen jedoch tendentiell etwas teurer.

Verwendete MaterialienPolycarbonat, Polypropylen, ABS Koffer

In den letzten 10 Jahren haben sich drei Kunststoffsorten auf dem Koffermarkt etabliert. Alle drei versuchen, eine bestmögliche Kombination aus Robustheit, geringem Gewicht und elastischer Dehnfähigkeit zu generieren. Dies hat dazu geführt, dass Hartschalen die Unverwüstlichkeit von Alukoffern und der Leichtigkeit von Weichschalenkoffern sehr nahe kommen.
Häufig werden übrigens Kombinationen der nachfolgenden Verbundstoffe verarbeitet.

Polycarbonat

Koffer aus Polycarbonat und ABSHartschalenkoffer aus Polycarbonat verzeihen Stöße und Schläge wie kein zweites Material. Und wenn es mal wirklich ‚kaputt‘ gehen sollte, so splitter das Material nicht oder reißt auf, sondern es verformt sich irreversibel. Dies ist gut sichtbar an verformten, weißlich duchschimmernden Stellen. Natürlich ist so ein Koffer dann nicht mehr ansehnlich, aber die Katastrophe, dass der gesamte Kofferinhalte den Weg ins Freie findet, wird mit Polycarbonat-Koffern nicht eintreten.
Chemisch betrachtet zählt Polycarbonat übrigens zu den Polyestern, ist ursprünglich durchsichtig und wird erst im Nachhinein nach Belieben gefärbt. Temperaturne von -40 bis +120 Grad Celsius sind für diesen Werkstoff kein Problem.

ABS

Unter ABS ist die chemische Verbindung Acrylnitril-Butadien-Styrol zu verstehen, welche sich unter den Kofferbauern zunehmender Beliebtheit erfreut aber auch in der Automobilindustrie verstärkt eingesetzt wird. Zu den besonderen Eigenschaften zählen eine hohe Reißfestigkeit sowie eine breite Temperaturtoleranz. Insgesamt ähnelt ABS in seinem chemischen Verhalten sehr stark dem Polycarbonat und liefert zudem den Vorteil, dass es sehr leicht recycelt werden kann und somit als äußerst umweltfreundlich gilt.

Polypropylen

Bei Polypropylen handelt es sich um einen sehr harten, starren Kunststoff, der mittlerweile bei Reisekoffern hauptsächlich als Schutzleisten an den Kanten und Ecken eingesetzt wird, aber kaum mehr als Oberflächenmaterial. Die Temperaturtoleranz dieses Stoffs liegt bei 0 bis etwa 100 Grad, wobei das Material bei unter +10°C zunehmend schlagempfindlicher und spröde wird.

Welche Größen für welches Reisevorhaben? Standardmaße?Koffer ideale Größe

Zu oft haben wir Leser-Fragen zugeschickt bekommen welche sich um die richtige Größe ihres künftigen Reisekoffers drehten. Daher möchten wir Ihnen unsere pauscheln Antworten natürlich nicht vorenhalten und werden in künftigen Email einfach auf diesen Absatz verweisen.

Zunächst sollte grundsätzlich bedacht werden, dass für die Größe eines Koffers nur die Volumenzahl von Interesse ist. Die äußeren Abmessungen (der Umfang) spielen nur dann eine Rolle, wenn es darum geht, ob das Gepäckstück noch als Handgepäck in der jeweiligen Airline zulässig ist. Das müssen Sie jedoch bei der jeweiligen Fluggesellschaft individuell erfragen.

Der Satz ‚Lieber zu groß als zu klein‚ ist in Bezug auf Hartschalenkoffer definitiv falsch! Denn zu große Koffer bieten dem Inventar bei Erschütterungen – und die gibt es auf jeder Reise – viel Spielraum im Inneren des Koffers anzuecken. Was nicht selten zu Beschädigungen führt. Natürlich lässt sich hier durch geschicktes Bepacken mit Kleidungsstücken und eventuellem Füllmaterial wie alten Zeitungen entgegenwirken, aber es ist eben zeitintensiv.

Der noch größere Grund, weshalb Sie nicht auf einen all zu großen Koffer zurückgreifen sollten, liegt in der Gefahr des Ausbeulens. Dies geschieht gerade bei niederpreisigen Hartschalenkoffern sehr gerne, bei denen die Oberfläche einfach eingedrückt werden kann, wenn sich keine ‚Füllung‘ im Inneren befindet.

Wir können Ihnen allgemein folgende Richtwerte mit an die Hand geben, mit denen Sie sicherlich nicht weit daneben liegen werden:

  • Wochende – 30 Liter
  • 1 Woche – 40 bis 60 Liter
  • 2 Wochen – 60 bis 80 Liter
  • 4 Wochen – 80 bis 120 Liter

Auf welche Qualitätskriterien sollte ich beim Kauf achten? Häufige Mängel?

Geringes Gewicht eines ReisekoffersZunächst sollten Sie die verwendeten Materialien sowie die augenscheinliche Verarbeitung überprüfen. In vielen Online Geschäften gibt es eine Lupenfunktion, wenn bereits auf solch einer Verkaufsplattform die Fäden abstehen oder verfranste Stellen entdeckt werden, sollte es sich bereits erledigt haben.

Häufige Mängel liegen vorallem in einer unzureichenden Befestigung der Rollen oder des Trolleygriffs am Korpus. Sind diese zu lasch angeschraubt, dann klappert der Griff und die Räder schlackern unkontrolliert.

Tipp: Ein integriertes Kugellager in den Rollen ist ein deutlicher Hinweis, dass es sich um Qualitätsrollen am Trolley handelt. Zudem sollten die Rollen zwingend aus Weichgummi gefertigt sein. Hartes Plastik bricht leicht und verursacht beim Fahren Geräusche.

Selbstverständlich darf auch ein Blick ins Innere nicht fehlen. Die meisten Hartschalenkoffer sind dort mittlerweile vom Aufbau und den Bepackungsmöglichkeiten her gleich gestaltet. Doch es gibt immernoch schwarze Schafe, welche den vorhandenen Platz durch unnötig starke Untergliederung für geräumigere Gegenstände unnutzbar machen. Generell gilt hier die Faustformel: Ein großes, zentrales Fach in der Mitte (was eventuell fakultativ über Netze unterteilt werden kann aber nicht muss) sowie zahlreiche kleinere Verstaumöglichkeiten am Rand der Schale.

Welche Hersteller haben wir getestet?

Mittlerweile haben wir unseren Hartschalenkoffer Test an über 50 Modellen von über 20 verschiedenen Herstellern durchgeführt. Die Hersteller, welche uns dabei überzeugt haben, portraitieren wir für Sie hier kurz und knapp, sowie auf der betreffenden Markenseite lang und ausführlich.

Rimowa HartschalenkofferRimowa – Qualität hat seinen Preis.

Rimowa hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr auf Alukoffer und High-Class Hartschalen konzentriert. Hier kosten Koffer teilweise bis zu 500€ und mehr. Das dieser Preis gerechtfertigt ist, sehen wir eher kritisch. Wen dieser stolze Preis nicht abschreckt, kann sich gerne einmal unseren Testbericht zum Salsa air ansehen.

Samsonite Hartschalenkoffer im TestSamsonite – Der Marktführer und Alleskönner.

Die meisten verkauften Hartschalenkoffer europaweit stammten im Jahr 2014 aus dem Hause samsonite. Mit einer Außnahme stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis und die speziell von Samsonite entwickelte Kunststoffmatrix sorgt für unnachahmliche Robustheit. Cubolite, Cosmolite und Oyster sind die drei Hartschalenkoffer von samsonite, welche definitiv einmal einen Blick wert sind.

Titan KofferTITAN – Hinsichtlich der Robustheit ist der Name Programm.

Hinsichtlich der Qualität und der Anschaffungskosten liegt Titan zwischen travelite und Samsonite. Titan Hartschalenkoffer fallen gerade in ihrer einfachen, schlichten Konstruktion und ihrer kratzfesten, unverwüstlichen Oberfläche auf. Gerade die Trolleys TITAN Xenon und der X2 Shark Skin haben in unserem Test überzeugt.

Koffer von DelseyDelsey – Qualität trifft Modernität.

Delsey hat sich in den ersten Jahren primär auf Weichschalenkoffer spezialisiert und die Hartschale erst nach und nach in das Portfolio mit aufgenommen. Preislich liegen sie zwischen Rimowa und Samsonite, also in der gehobenen Klasse. Dabei konnten die Erwartung, welche mit dem Namen und den Anschaffungskosten einher gehen, nicht bei allen Koffern erfüllt werden. Der Delsey Belfort, Schedule und Helium Aero sind die Koffer, die am besten bei uns abgeschnitten haben.

saxoline Hartschalenkoffer im Testsaxoline – Günstig und Robust.

Der Hersteller Saxoline hat sich auf bunte, ausgefallene Motive spezialisiert. Die Qualität ist dabei durch die Bank solide und den leicht unterdurchschnittlichen Preisen angemessen. Gerade für junge Leute sicherlich mal einen Blick wert, gerade Beetle Briz und Iconic.

wenger koffer BusinessWenger – Business Class in Perfektion.

Egal ob bei Weichschalen oder Hartschalen – Wenger setzt ganz auf Business Trolleys. So sind die Gepäckstücke darauf ausgelegt, Aktenordner im DIN A4 Format, große wie kleine Laptops und Kleidung möglichst knitterfrei zu transportieren. Die Verarbeitung und das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugte uns vor allem beim Swiss Gear Evo und dem kleinen Bruder, dem EVO lite, auf ganzer Linie.

travelite Hartschalenkoffertravelite – Die günstige Alternative.

Von der Verarbeitungsqualität und Robustheit kommen die Hartschalenkoffer von travelite nicht ganz an die Top Marken wie Rimowa oder Delsey heran. Dafür sind sie jedoch immernoch um Längen hochwertiger als Koffer von Lidl, Aldi oder ähnlichen Supermarktketten. Somit versucht travelite die Lücke zwischen teuren Markenkoffern und Billigprodukten zu füllen – und finden, dass Ihnen dieser Spagat sehr gut gelingt. Bei den Weichschalenkoffer vielleicht sogar noch einen Tick mehr. Wer also nicht häufig verreist und nicht viel Geld ausgeben möchte, aber dennoch eine solide Qualität erwartet, sollte sich die Marke travelite einmal genauer ansehen. Insbesondere die Modelle Colosso und Vector.Hartschalenkoffer kaufen bei Amazon

Wo sollte man seine Hartschalenkoffer kaufen?

Zum einen natürlich dort, wo sie am günstigsten sind. Und hier schließt sich der Fachhandel im Ort mittlerweile aus – es sei denn, dort gibt es eine gerade große Rabatte aufgrund einer Räumungsaktion oder ähnlichem.
Zudem ist mittlerweile die Lieferung bei nahezu allen Online-Shops ab einer geringen Einkaufssumme, die so ziemlich jeder Hartschalenkoffer übersteigt, kostenlos und überaus zügig. Sofern der Koffer vorrätig ist, muss man selten länger als zwei Werktage auf seinen Trolley warten.
So ist es nicht verwunderlich, dass wir sämtliche Testkoffer über amazon beziehen – zumal wir dort auch noch das unproblematische Umtauschrecht sehr schätzen.

Welche Testkriterien haben wir verfolgt?

Zunächst sind wir rein nach der Optik und dem Design gegangen. Da Geschmäcker verschieden sind haben in dieser Phase mind. fünf Personen ihr Fazit kund getan. Zudem wird natürlich gleich zu Beginn auf die Verpackung und die Unversehrtheit des Koffers geachtet.

Qualitätskriterien von Hartschalenkoffer

Im Anschluss daran überprüfen wir, wie leicht sich der Reisekoffer bepacken lässt. Finden auch große, sperrigere Gegenstände ihren Platz, funktionieren die Reißverschlüsse innen wie außen, kann die Kleidung halbwegs knitterfrei transportiert werden? Das sind die leitenden Fragen, denen wir nachgehen.

Dann geht es auch schon ans eingemachte – der eigentliche Test beginnt.

Die Koffer müssen Stürze im bepackten Zustand aus einer Höhe von zwei Metern unbeschadet überstehen. Im Anschluss daran werden die Rollen inspiziert. Dafür bietet der Münchner Flughafen mit seinen unterschiedlichen Bodenbelägen innen so wie im Freien ein perfektes Terrain. Dabei wird die Funktionalität des Trolleygriffs gleich mit getestet.

Zu guter letzt wird ein 2 kg Normgewicht aus 2 Meter Höhe auf eine leere Hartschale fallen gelassen. Übersteht der Hartschalenkoffer auch diesen Test ohne Kratzer, findet er lobenden Einzug auf diese Internetseite.